„Mama Muh“ kommt in die Kinder- und Jugendbibliothek

Am Donnerstag, 19. Oktober 2017, geht es „tierisch“ zu in der Kinder- und Jugendbibliothek im Glashaus.

Das Wodo-Puppenspiel präsentiert um 16.00 Uhr das Stück „Mama Muh und die Krähe“ nach dem Bilderbuch von Jujja und Tomas Wieslander in der Kinderbuchreihe „Kinderbücher werden lebendig“.

Die Inszenierung erzählt von der ziemlich ungewöhnlichen Kuh, die nicht wie andere Kühe auf der Weide döst, sondern zusammen mit ihrer besten Freundin, der Krähe, tolle Sachen macht und sich gern mit ihr über alles Mögliche unterhält. Nicht selten trifft die Krähe der Flügelschlag, wenn Mama Muh mal wieder eine verrückte Idee hat, aber beste Freundinnen halten natürlich immer zusammen, egal, was auch passiert.

Kleine und große Theaterfreunde ab 5 Jahren sind herzlich eingeladen, dieses lustige Stück zum Thema Freundschaft zu erleben.

Der Eintritt beträgt 4 €. Karten sind der der Servicetheke der Stadtbibliothek Herten erhältlich.  Der Kartenvorverkauf beginnt am 21.9.2017 zu den gewohnten Öffnungszeiten der Bibliothek.

Bitte geänderte Öffnungszeiten der Kinder- und Jugendbibliothek beachten:

Dank der finanziellen Unterstützung des Fördervereins der Stadtbibliothek werden im Rahmen der frühkindlichen Leseförderung alle Hertener Vorschulkinder zu einer von 4 geschlossenen Vormittagsvorstellungen eingeladen. Diese finden am Donnerstag, 19. Oktober und Freitag, 20. Oktober  2017 jeweils von 9.30 und 11.00 Uhr statt.

Daher bitten wir um Beachtung, dass die Kinder- und Jugendbibliothek am 19.10.17 wegen der Vormittagsvorstellungen geschlossen ist und ausschließlich zur Kindertheatervorstellung um 16.00 Uhr öffnet. Am Freitag, 20.10.17, öffnet die Kinder- und Jugendbibliothek erst um 14.00 Uhr. Während dieser Zeit ist keine Ausleihe auf der Etage der Kinder- und Jugendbibliothek möglich. Medien können im Erdgeschoss zurückgegeben werden.

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Buchtipp: „Sie kam aus Mariupol“ von Natascha Wodin

Die Autorin wurde 1945 in Franken als Tochter sowjetisch-ukrainischer Zwangsarbeiter geboren und hat 1956 als 10jährige den Selbstmord ihrer psychisch kranken Mutter erlebt. Erst Jahrzehnte später macht sich Natascha Wodin auf die Suche nach ihren tief in der Geschichte versunkenen Wurzeln und fördert mit viel Glück, Geduld  und Unterstützung durch einen ukrainischen Ahnenforscher Erstaunliches zu Tage: Ihre Mutter stammte aus einer wohlhabenden ukrainisch-italienischen Familie, die in den Jahren der russischen Revolution, der Zwangskollektivierungen unter Stalin und den darauf folgenden Hungerjahren Furchtbares erdulden musste. Als 23jährige wurde sie 1944 gemeinsam mit ihrem russischen Ehemann zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt und blieb auch nach dem Krieg dort –  wohl, weil Überlebende der Zwangsarbeit in Russland als Kollaborateure der Nazis und damit als Volksverräter galten. Glücklicher wurde das Leben im Nachkriegsdeutschland allerdings nicht, denn die Familie wurde aufgrund ihrer Nationalität immer noch von den meisten ihrer Mitbürger verachtet.

Natascha Wodin nähert sich ihrer Familiengeschichte langsam und vorsichtig, nimmt den Leser mit in die lebensbedrohliche Geschichte der Ukraine zwischen kommunistischer Revolution und Besetzung durch Nazideutschland und schält langsam das ergreifende Schicksal ihrer Familie heraus. Letztendlich kann sie so auch ihre Mutter mit neuen Augen betrachten.

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Personalversammlung: Bibliothek schließt am 27. September um 12 Uhr

Aufgrund einer städtischen Personalversammlung schließt die Bibliothek am Mittwoch, 27. September 2017, schon um 12.00 Uhr.

Leihfristen laufen am 27.09.2017 nicht aus, fällige Medien wurden automatisch bis Donnerstag, 28.09.2017 verlängert.

Medienverlängerungen können Sie auch wie gewohnt über unseren Online-Katalog oder per Mail durchführen.

An unseren Rückgabestationen können Sie auch noch nach Schließung der Bibliothek Medien zurückgeben. Lediglich Gesellschaftsspiele sowie von der Selbstverbuchung ausgeschlossene Medien (diese erkennt man am gelben Aufkleber “Stop! Keine Selbstverbuchung” vorne auf dem Buchdeckel) können nach Schließung der Bibliothek nicht mehr abgegeben werden.

Die Innenrückgaben im Foyer des Glashauses sind während der Personalversammlung zugänglich. Nach Schließung des Glashauses ist die Außenrückgabe noch bis 23 Uhr in Betrieb, zum Öffnen der Außenrückgabe benötigen Sie lediglich Ihren Leserausweis.

Wir bitten um Ihr Verständnis!

Montag, 11. September 2017: Online-Angebote zeitweise nicht erreichbar

Ausrufezeichen_rot_rund.jpgAufgrund von Wartungsarbeiten kann es am Montag, 11. September 2017, ab 9.00 Uhr bis voraussichtlich 11.00 Uhr zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit unserer Online-Angebote kommen.

Der Online-Katalog kann während des Wartungszeitraums nicht aufgerufen werden, Kontoanmeldung und Verlängerung von Medien sind nicht möglich. Wenn Sie Medien verlängern möchten, können Sie uns jedoch gerne eine E-Mail schicken.

Außerdem wird in dieser Zeit auch die Anmeldung bei der e-Ausleihe, den Munzinger-Datenbanken, dem Brockhaus Wissensservice und der Digibib gestört sein.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

 

Buchtipp: „Hippiesommer“ von Inge Kutter

hippiesommerElena ist Ende 20  und als Unternehmensberaterin rund um die Uhr im Arbeitsstress. Für sie zählen nur Leistung und Erfolg. Als sie über Weihnachten ihre Eltern im ländlichen Bayern besucht, erleidet sie einen Zusammenbruch: Burnout. Nun sitzt sie in einem Klinikzimmer und blickt zurück in ihre Vergangenheit: in ihre wilde und unbeschwerte Kindheit mit den Hippie-Eltern, in ihre leichte und freie Jugend mit der ersten Liebe. Und langsam nähert sie sich dem Punkt, an dem sich ihr Leben plötzlich verändert hat und der letztendlich zu ihrem Zusammenbruch geführt hat.

Dies ist ein eher ruhiges Buch, das Gegenwart und Vergangenheit nur aus Elenas Sicht beschreibt. Zum Schluss hat man aber die begründetet Hoffnung, dass sich Elenas Leben zum Besseren verändern wird.

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Buchtipp: „Good as Gone“ von Amy Gentry

Als 13-jährige wird Julie nachts aus ihrem Elternhaus entführt, nur ihre jüngere Schwester Jane ist Zeugin des Vorfalls. Vater, Mutter und Schwester gehen auf unterschiedliche Art mit dem Schicksalsschlag um, und mit der Familie steht es nicht zum Besten, als Julie 8 Jahre später plötzlich unangekündigt vor der Türe steht. Doch bald verstrickt sie sich in Lügen, Zweifel kommen auf. In Julies Mutter keimt ein furchtbarer Verdacht: Ist diese junge Frau tatsächlich ihre verschwundene Tochter?

Erzählt wird aus Sicht der Mutter und verschiedener Frauen. Erst allmählich bekommt man eine Idee, warum das so ist und was tatsächlich passiert sein könnte – es bleibt also spannend bis zum Schluss!

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Achtung: Am Samstagnachmittag, 12.08.2017, keine Medienrückgabe!

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Am Samstag, dem 12.08.2017, finden ab 13 Uhr dringend nötige Wartungsarbeiten im städtischen Datennetz statt. Davon ist leider auch unsere Außenrückgabe betroffen.

Daher können am Samstag, 12.08.2017, ab 13 Uhr keine Medien zurückgegeben werden!

Die Außenrückgabe steht erst wieder ab Sonntagmorgen zur Verfügung.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

 

Leckereien für den Sommer

Bikinifigur hin oder her, im Sommer haben wir doch alle Lust auf leckere Erfrischungen. Wer noch Inspirationen für das ein oder andere Sommerrezept sucht, kann auch in unserer e-Ausleihe fündig werden. Hier eine kleine Auswahl:

In diesem Buch finden Sie viele raffinierte, alkoholfreie Drinks: von verführerischen Limonaden wie Kürbis-Orangen-Limo oder Kirsch-Balsamico-Limo über spritzige Sommerdrinks wie Melonencocktail oder köstliche Bowlen bis hin zu fruchtig-frischen Sorbets und Granités. Zur Ausleihe geht es hier (Klick).

Johannisbeer-Mascarpone-Eis oder Heidelbeer-Quark-Eis sind nur zwei Beispiele aus dem Sommer-Rezeptbuch speziell für den Thermomix. Zur Ausleihe geht es hier (Klick).

Wer zwischendurch mal einen gesunden Tag einschieben will, wird hier fündig. Grüne Smoothies sind die gesunde Erfrischung für jeden Sommertag. Zur Ausleihe geht es hier (Klick).

Nach dem Smoothie ist vor der Torte. In diesem Rezeptbuch finden Sie viele fruchtig-sahnige Sommertorten. Zur Ausleihe geht es hier (Klick).

Sie möchten ganz spontan eine Sommerparty schmeißen? In diesem Buch finden Sie unkomplizierte Rezepte, die sich gut vorbereiten lassen und auch ungeübte Köche zu guten Gastgebern werden lassen. Zur Ausleihe geht es hier (Klick).

Wir wünschen Ihnen einen schönen Restsommer. Und für alle, die noch immer mit der Bikini-Figur hadern, haben wir noch einen Extra-Tipp 😉

Buchtipp: „Trümmerkind“ von Mechthild Borrmann

borrmannDrei rätselhafte Erzählstränge verbindet die Autorin hier zu einer spannenden Geschichte um gut gehütete Familiengeheimnisse. Da ist zum einen die Gutsbesitzerfamilie Anquist in der Uckermark, die nach Kriegsende derartig von den einmarschierten Russen drangsaliert wird, dass sie beschließt, gemeinsam mit einer anderen Flüchtlingsfamilie nach Westen zu fliehen. Ungefähr zur gleichen Zeit kämpfen Agnes Dietz und ihre beiden halbwüchsigen Kindern Hanno und Wiebke im zerstörten Hamburg gegen Kälte und Hunger. Als Hanno auf der Suche nach Brauchbarem für den Schwarzhandel auf einen kleinen verängstigten Jungen stößt, der offensichtlich keine Angehörigen mehr hat, nimmt seine Mutter das Kind spontan in die Familie auf und zieht es wie ihre eigenen Kinder auf. In der Gegenwart schließlich sucht die Lehrerin Anna Meerbaum nach den Wurzeln ihrer Familie in Ostdeutschland und stößt dabei auf irritierende Unstimmigkeiten. Wie das alles zusammenhängt, wie die Vergangenheit das Leben in der Gegenwart immer noch beeinflusst, das alles schildert die Autorin sehr eindringlich. Seite für Seite verflechten sich die drei Handlungsstränge immer mehr, bis am Ende alle Rätsel gelöst sind und die Tragik des Geschehenen offensichtlich wird. Zwar werden in dem Roman auch mehrere Todesfälle geklärt, aber dennoch ist das Buch eher ein zeitgeschichtlicher Familienroman als ein klassischer Krimi.

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Buchtipp: „Die vielen Leben des Harry August“ von Claire North

Harry August hängt in einer Zeitschleife fest: Immer, wenn er stirbt, beginnt sein Leben wieder von vorne mit seiner Geburt im Jahr 1919. Allerdings bleiben ihm all seine Lebenserfahrungen und sein Wissen erhalten, so dass er seine Leben unterschiedlich gestalten kann. Bald erfährt er, dass er nicht der Einzige so genannte Kalachakra ist. Als sein 11. Leben zu Ende geht, überbringt ihm ein kleines Mädchen die beängstigende Nachricht aus der Zukunft, dass der Weltuntergang im Laufe der Jahrhunderte immer näher gerückt ist und nun kurz bevorsteht. Das ihn auslösende Ereignis scheint im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts statt zu finden. Harry macht sich in seinen nächsten Leben auf die Suche nach den Ursachen und entdeckt Erschütterndes. Wird er den Weltuntergang verhindern können?

Die sehr komplexe Geschichte ist äußerst spannend erzählt, die Handlung springt immer wieder in frühere oder spätere Leben Harrys. Dadurch gewinnt der Roman immer mehr an Kontur, die anfängliche Verwirrung legt sich und die Puzzlesteine fallen an die richtige Stelle. Das Buch ist nicht zum schnellen Weglesen geeignet, bietet aber packende Unterhaltung für jeden, der sich auf die Vorstellung der Wiedergeburt einlassen kann.

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