Archiv der Kategorie: Wir empfehlen

Buchtipp: „Hippiesommer“ von Inge Kutter

hippiesommerElena ist Ende 20  und als Unternehmensberaterin rund um die Uhr im Arbeitsstress. Für sie zählen nur Leistung und Erfolg. Als sie über Weihnachten ihre Eltern im ländlichen Bayern besucht, erleidet sie einen Zusammenbruch: Burnout. Nun sitzt sie in einem Klinikzimmer und blickt zurück in ihre Vergangenheit: in ihre wilde und unbeschwerte Kindheit mit den Hippie-Eltern, in ihre leichte und freie Jugend mit der ersten Liebe. Und langsam nähert sie sich dem Punkt, an dem sich ihr Leben plötzlich verändert hat und der letztendlich zu ihrem Zusammenbruch geführt hat.

Dies ist ein eher ruhiges Buch, das Gegenwart und Vergangenheit nur aus Elenas Sicht beschreibt. Zum Schluss hat man aber die begründetet Hoffnung, dass sich Elenas Leben zum Besseren verändern wird.

Wenn Sie wissen möchten, ob das Buch in der Bibliothek verfügbar ist, klicken Sie bitte hier.

Advertisements

Buchtipp: „Good as Gone“ von Amy Gentry

Als 13-jährige wird Julie nachts aus ihrem Elternhaus entführt, nur ihre jüngere Schwester Jane ist Zeugin des Vorfalls. Vater, Mutter und Schwester gehen auf unterschiedliche Art mit dem Schicksalsschlag um, und mit der Familie steht es nicht zum Besten, als Julie 8 Jahre später plötzlich unangekündigt vor der Türe steht. Doch bald verstrickt sie sich in Lügen, Zweifel kommen auf. In Julies Mutter keimt ein furchtbarer Verdacht: Ist diese junge Frau tatsächlich ihre verschwundene Tochter?

Erzählt wird aus Sicht der Mutter und verschiedener Frauen. Erst allmählich bekommt man eine Idee, warum das so ist und was tatsächlich passiert sein könnte – es bleibt also spannend bis zum Schluss!

Wenn Sie wissen möchten, ob das Buch in der Bibliothek verfügbar ist, klicken Sie bitte hier.

Leckereien für den Sommer

Bikinifigur hin oder her, im Sommer haben wir doch alle Lust auf leckere Erfrischungen. Wer noch Inspirationen für das ein oder andere Sommerrezept sucht, kann auch in unserer e-Ausleihe fündig werden. Hier eine kleine Auswahl:

In diesem Buch finden Sie viele raffinierte, alkoholfreie Drinks: von verführerischen Limonaden wie Kürbis-Orangen-Limo oder Kirsch-Balsamico-Limo über spritzige Sommerdrinks wie Melonencocktail oder köstliche Bowlen bis hin zu fruchtig-frischen Sorbets und Granités. Zur Ausleihe geht es hier (Klick).

Johannisbeer-Mascarpone-Eis oder Heidelbeer-Quark-Eis sind nur zwei Beispiele aus dem Sommer-Rezeptbuch speziell für den Thermomix. Zur Ausleihe geht es hier (Klick).

Wer zwischendurch mal einen gesunden Tag einschieben will, wird hier fündig. Grüne Smoothies sind die gesunde Erfrischung für jeden Sommertag. Zur Ausleihe geht es hier (Klick).

Nach dem Smoothie ist vor der Torte. In diesem Rezeptbuch finden Sie viele fruchtig-sahnige Sommertorten. Zur Ausleihe geht es hier (Klick).

Sie möchten ganz spontan eine Sommerparty schmeißen? In diesem Buch finden Sie unkomplizierte Rezepte, die sich gut vorbereiten lassen und auch ungeübte Köche zu guten Gastgebern werden lassen. Zur Ausleihe geht es hier (Klick).

Wir wünschen Ihnen einen schönen Restsommer. Und für alle, die noch immer mit der Bikini-Figur hadern, haben wir noch einen Extra-Tipp 😉

Buchtipp: „Trümmerkind“ von Mechthild Borrmann

borrmannDrei rätselhafte Erzählstränge verbindet die Autorin hier zu einer spannenden Geschichte um gut gehütete Familiengeheimnisse. Da ist zum einen die Gutsbesitzerfamilie Anquist in der Uckermark, die nach Kriegsende derartig von den einmarschierten Russen drangsaliert wird, dass sie beschließt, gemeinsam mit einer anderen Flüchtlingsfamilie nach Westen zu fliehen. Ungefähr zur gleichen Zeit kämpfen Agnes Dietz und ihre beiden halbwüchsigen Kindern Hanno und Wiebke im zerstörten Hamburg gegen Kälte und Hunger. Als Hanno auf der Suche nach Brauchbarem für den Schwarzhandel auf einen kleinen verängstigten Jungen stößt, der offensichtlich keine Angehörigen mehr hat, nimmt seine Mutter das Kind spontan in die Familie auf und zieht es wie ihre eigenen Kinder auf. In der Gegenwart schließlich sucht die Lehrerin Anna Meerbaum nach den Wurzeln ihrer Familie in Ostdeutschland und stößt dabei auf irritierende Unstimmigkeiten. Wie das alles zusammenhängt, wie die Vergangenheit das Leben in der Gegenwart immer noch beeinflusst, das alles schildert die Autorin sehr eindringlich. Seite für Seite verflechten sich die drei Handlungsstränge immer mehr, bis am Ende alle Rätsel gelöst sind und die Tragik des Geschehenen offensichtlich wird. Zwar werden in dem Roman auch mehrere Todesfälle geklärt, aber dennoch ist das Buch eher ein zeitgeschichtlicher Familienroman als ein klassischer Krimi.

Wenn Sie wissen möchten, ob das Buch in der Bibliothek verfügbar ist, klicken Sie bitte hier.

 

Buchtipp: „Die vielen Leben des Harry August“ von Claire North

Harry August hängt in einer Zeitschleife fest: Immer, wenn er stirbt, beginnt sein Leben wieder von vorne mit seiner Geburt im Jahr 1919. Allerdings bleiben ihm all seine Lebenserfahrungen und sein Wissen erhalten, so dass er seine Leben unterschiedlich gestalten kann. Bald erfährt er, dass er nicht der Einzige so genannte Kalachakra ist. Als sein 11. Leben zu Ende geht, überbringt ihm ein kleines Mädchen die beängstigende Nachricht aus der Zukunft, dass der Weltuntergang im Laufe der Jahrhunderte immer näher gerückt ist und nun kurz bevorsteht. Das ihn auslösende Ereignis scheint im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts statt zu finden. Harry macht sich in seinen nächsten Leben auf die Suche nach den Ursachen und entdeckt Erschütterndes. Wird er den Weltuntergang verhindern können?

Die sehr komplexe Geschichte ist äußerst spannend erzählt, die Handlung springt immer wieder in frühere oder spätere Leben Harrys. Dadurch gewinnt der Roman immer mehr an Kontur, die anfängliche Verwirrung legt sich und die Puzzlesteine fallen an die richtige Stelle. Das Buch ist nicht zum schnellen Weglesen geeignet, bietet aber packende Unterhaltung für jeden, der sich auf die Vorstellung der Wiedergeburt einlassen kann.

Wenn Sie wissen möchten, ob das Buch in der Bibliothek verfügbar ist, klicken Sie bitte hier.

Kostenfreie „Happy Hour“-Filmausleihe in den Sommerferien

Wir machen Ihnen ein Angebot, das Sie nicht ablehnen können!

Während der Sommerferien gibt es ein besonderes Angebot für alle Kunden, die einen Jahresausweis mit einer Pauschale nur für Bücher ihr eigen nennen: eine „Happy Hour“ für die kostenfreie Ausleihe von Filmen auf Bluray oder DVD.
An der Informationstheke im 2. OG oder an der Verbuchungstheke der Kinder- und Jugendbibliothek im 1. OG können dienstags bis freitags ab 17 Uhr sowie samstags ab 12 Uhr bis zu 10 Filme pro Leseausweis verbucht werden, ohne dass dafür die sonst üblichen Leihgebühren anfallen. Ob Kinderfilm oder Spielfilm, Sachfilm oder Musikfilm – Sie suchen aus, wir erlassen die Gebühren. Nach 3 Tagen Leihfrist können Sie die Medien wieder zurückgeben oder kostenpflichtig verlängern.

Die „Happy Hour“ gilt nur für erwachsene Leser, die einen gültigen Jahresausweis mit Buchpauschale besitzen (E-Tarif, 10 € Jahresgebühr, ermäßigt 2,50 €).

Und hier nochmal das Wichtigste in Kürze:

Wann?
In der Zeit vom 15. Juli – 29. August 2017
Dienstag bis Freitag ab 17 Uhr
Samstag ab 12 Uhr

Wo?
1. OG, Verbuchungstheke Kinder- und Jugendbibliothek
2. OG, Informationstheke Sachbuchabteilung

Leihfrist:
3 Öffnungstage für Spiel- und Kinderfilme
5 Öffnungstage für Sachfilme

Mengenbegrenzung:
10 Filme pro Ausweis

Bitte beachten Sie: Verlängerungen sind kostenpflichtig!

Buchtipp: „Hausbesuche“ von Stephanie Quitterer

rotkapiStellen Sie sich vor, es klingelt an Ihrer Wohnungstür und vor der Tür steht eine wildfremde junge Frau mit einem selbstgebackenen Kuchen in der einen und einem Rotkäppchenkorb voller Tee und Kaffee in der anderen Hand, die jetzt und sofort mit Ihnen in Ihrer Wohnung ein Kaffeekränzchen abhalten möchte. Einfach so, um Sie kennen zu lernen und ein wenig mit Ihnen zu plaudern. Würden Sie die Tür schnell wieder schließen? Oder würden Sie die fremde Person in Ihre Wohnung lassen? Sie denken jetzt: „Egal, das macht doch sowieso keiner“? Weit gefehlt, denn Stephanie Quitterer hat genau das gemacht, in Berlin, in ihrem Kiez, und sie hat darüber erst in einem Blog berichtet und dann ihre Erlebnisse in einem Buch veröffentlicht.

Und auch wenn ich nicht die geringste Ahnung habe, ob ich selbst im Falle eines solchen Besuchs eher panisch oder cool reagiert hätte – ich hatte viel Spaß an den Erlebnissen von „Rotkapi“ (wie sie sich während ihrer Aktion genannt hat). Mit viel Selbstironie  und in einem locker-flockigen Stil beschreibt Quitterer, wie sie überhaupt auf die Idee gekommen ist (eine Wette) und was sie so alles erlebt hat (jede Menge Skurriles). Und sozusagen als Topping liefert sie noch mit jedem Kapitel ein Rezept ihrer selbst gebackenen Kuchen, mit denen sie sich auf den Weg zu ihren unbekannten Nachbarn gemacht hat –  zum Nachbacken geeignet!

Also: Lesen, Backen, Nachmachen!

Wenn Sie wissen möchten, ob das Buch in der Bibliothek verfügbar ist, klicken Sie bitte hier.

Buchtipp: „Die Verschwundenen von Jakobsberg“ von Tove Alsterdal

jakobsbergCamilla alias Charlie stürzt im Stockholmer Vorort Jakobsberg von ihrem Balkon im 11. Stock in den Tod. Die Polizei geht von Selbstmord aus, doch Charlies Schwester Helene kann sich das nicht vorstellen. Sie fängt an, nachzuforschen und findet heraus, dass Charlie kurz vor ihrem Tod in Argentinien war. Diese Entdeckung führt Helene in ihre eigene Vergangenheit: 1977 verlässt die junge Ing-Marie ihre beiden kleinen Töchter Camilla und Helene und folgt dem Argentinier Ramón nach Buenos Aires, um dort gemeinsam mit ihm gegen die Militärjunta zu kämpfen. Nach wenigen Wochen verschwindet sie spurlos, wie so viele Regimegegner damals. Doch wo ist der Zusammenhang? Helene gerät selbst in Lebensgefahr, während das Drama seinen überraschenden Lauf nimmt.

Der Roman ist zugleich spannender Krimi und verstörender zeitgeschichtlicher Roman, der schonungslos über die furchtbaren Geschehnisse während der Militärdiktatur in Argentinien berichtet. Zugleich beschreibt Tove Alsterdal sehr plastisch, wie sich das kindliche Trauma des Verlassenwerdens bis in das erwachsene Leben der Schwestern auswirkt. Alles in allem ein vielschichtiger, sehr empfehlenswerter Roman!

Wenn Sie wissen möchten, ob das Buch in der Bibliothek verfügbar ist, klicken Sie bitte hier.

Buchtipp: „Rabenfrauen“ von Anja Jonuleit

rabenfrauenDas Thema dieses sehr packenden Romans ist das Schicksal einer jungen Frau, die in den Bann der christlichen Sekte „Colonia Dignidad“ gerät, für diese Gemeinschaft ihr Leben in Deutschland hinter sich lässt und alle Brücken hinter sich abreißt. Die Autorin hat umfangreiche Hintergrundrecherchen für ihr Buch durchgeführt, war selbst in Chile und hat mit ehemaligen Sektenmitgliedern gesprochen. Dieser reale Hintergrund macht die Geschichte umso beklemmender.

Zum Inhalt: Die Freundinnen Ruth und Christa lernen im Sommer 1959 Erich kennen, der zu einer Gruppe freikirchlicher Christen gehört. Beide verlieben sich in ihn, aber nur Christa gerät dadurch immer mehr in den Bann der Freikirchler, bis sie schließlich ihre Heimat verlässt und mit Erich und „Onkel Paul“ (dem Sektenführer Paul Schäfer) nach Chile auswandert – das Schicksal beider Freundinnen verändert sich für immer.

Der Roman wird abwechselnd aus der Perspektive von Ruth, Christa und Ruths Tochter Anne erzählt. Dabei wird deutlich, wie perfide das totalitäre Sektensystem der „Colonia Dignidad“ funktioniert hat, das mit Hilfe von Ausbeutung, Bespitzelung, psychischem Druck und physischer Gewalt seine Mitglieder auf Linie gebracht und sie nach und nach ihrer persönlichen Würde beraubt hat.

Wenn Sie wissen möchten, ob das Buch in der Bibliothek verfügbar ist, klicken Sie bitte hier.

Buchtipp: „Esther, das Wunderschwein“ von Steve Jenkins u. a.

Steve Jenkins wohnt mit seinem Lebensgefährten, einer Mitbewohnerin, zwei Hunden und zwei Katzen auf 90 Quadratmetern in einem Haus mitten in Toronto. Mehr oder weniger durch Zufall nehmen die beiden ein angebliches Minischwein bei sich auf, das sich jedoch bald als normales Hausschwein entpuppt. Doch bis dahin hat „Esther“ die Herzen der beiden Männer bereits erobert.

Steve Jenkins u. a.: "Esther, das Wunderschwein"

Steve Jenkins u. a.: „Esther, das Wunderschwein“

Steve erzählt charmant, liebevoll und mit viel Humor, wie das Schwein heranwächst und welche Umstellung und welchen Aufwand es bedeutet, ein ausgewachsenes Hausschwein in der Wohnung zu halten. Aber er beschreibt auch, wie zutraulich und amüsant Esther ist. Steve und Derek werden schließlich zu Veganern, richten einen Facebook-Account für Esther ein und kaufen – unterstützt von Crowdfunding – eine Farm außerhalb der Stadt, um dort einen Gnadenhof für Nutztiere zu führen.