Schlagwort-Archive: Jugendliche

Buchtipp: „Mädchenmeute“ von Kirsten Fuchs

mädchenmeuteDie 15jährige Charlotte, eher schüchtern und kontaktscheu, wird von ihren Eltern zu einem Sommerferien-Abenteuercamp angemeldet und trifft dort auf 6 weitere Mädchen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren. Schon kurz nach der Ankunft läuft im Camp allerdings einiges aus dem Ruder, und die 7 Mädchen beschließen, einfach abzuhauen. Mit dem Zug und einem geklauten Hundefänger-Auto mitsamt 6 Hunden schlagen sie sich durch bis ins Erzgebirge, wo sie sich im Wald in einem alten Bergwerksstollen einrichten. Nun beginnt, immer aus der Sicht Charlottes erzählt, ein gleichermaßen schönes und gruseliges Sommer-Abenteuer, denn das Leben im Wald ist nicht nur frei, sondern bringt auch so manche Gefahren mit sich. Die Mädchen müssen sich zusammenraufen, um unentdeckt überleben zu können, und dabei verändern sie sich und werden erwachsener. Am Ende kommen auch noch Jungs ins Spiel, und ein altes Verbrechen aus der DDR-Zeit wird aufgedeckt.

Mir hat die schön erzählte Abenteuer- und Coming-of-Age-Geschichte gut gefallen, die Handlung erinnert von fern an Goldings „Herr der Fliegen“.

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Buchtipp: „Fette Fee“ von Claudia Brendler

feeSie haben Lust auf einen etwas anderen Frauen- und Familienroman, der amüsant ist und trotzdem nicht nur an der Oberfläche bleibt? Hier ist er: „Fette Fee“ handelt von der wenig erfolgreichen Komikerin Jill, die – pleite und auf der Suche nach einem Engagement  – bei ihrem Exfreund Armin kurzzeitig Unterschlupf sucht und dort auf dessen 15jährige Tochter Felicia trifft, einen mürrischen, übergewichtigen Teenager mit Mobbing-Problem und einem Hang zu Fantasy-Geschichten. Es ist nicht gerade Sympathie auf den ersten Blick, doch Jill freundet sich allmählich mit Felicia an und beginnt, deren Leben umzukrempeln. Allerdings handelt sie nicht uneigennützig, denn ihre Erfahrungen lässt Jill – nur wenig kaschiert – in ihr neues Bühnenprogramm einfließen. Und so kommt, was kommen muss: ein unschöner Eklat. Und danach doch noch ein schönes und fröhliches Ende, so dass man das Buch mit einem zufriedenen „Hach“ zuklappen kann.

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Buchtipp: „Mein Herz hämmert, dass es wehtut“ von Brynjulf Jung Tjonn

Schmales Buch mit starker Wirkung

BuchcoverRotes Cover – dazu ein Buchtitel, der neugierig macht. Dieses Buch hält, was es verspricht –  es  übertrifft sogar alle Erwartungen.
Es handelt von dem 14jährigen Henrik, der zum ersten Mal verliebt ist. Kjerstie heißt das Mädchen, das sein Herz berührt und nie gekannte Gefühle in ihm hervorbringt. Zeitgleich muss Henrik das Sterben seines erst 31jährigen Onkels erleben. Dieser ist nicht nur sein Onkel, sondern auch Freund und Vaterersatz, mit dem er bisher viel erlebt hat, angefangen bei Zeltübernachtungen bis zu „Männerabenden“ mit dem ersten Bier.

In einfachen, kurzen Sätzen erzählt Henrik von seinen Glücksgefühlen, wenn er an Kjerstie denkt, aber auch von seiner Verzweiflung, wenn er die Veränderungen im schweren Krankheitsverlauf wahrnimmt, die letztlich zum Tod führen. Seine Sprache ist authentisch, der Leser fühlt mit. In kurzen Kapiteln erlebt der Leser die Zerrissenheit des Ich-Erzählers: Darf ich glücklich sein, obwohl der Abschied vom geliebten Onkel immer näher rückt?

Dieses schmale kleine Buch ist ein großes Buch über das Leben, die Liebe und den Tod, nicht nur für Jugendliche. Die 121 Seiten sind schnell gelesen, die Botschaft bleibt.

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Buchtipp: „Teenie-Leaks“ von Paul Bühre

teenieUnd schon wieder empfehle ich einen Bestseller: Der 15-jährige Berliner Gymnasiast Paul Bühre gewährt auf amüsante Art und Weise einen Einblick in die Welt der heutigen Jugendlichen – zumindest der männlichen. Der Untertitel des Buches lautet vielsagend: „Was wir wirklich denken (wenn wir nichts sagen)“. Dementsprechend kann man alles mögliche erfahren über  die Haltung von halbwüchsigen Jungs zu Freunden, Eltern, Erziehungsmethoden, Liebe, Sex, Pubertät, Klamotten, Kommunikation, Computerspielen und so weiter. Das Fazit ist: die Jugend von heute ist eigentlich ganz normal und auf keinen Fall so schlimm, wie manche Erwachsene glauben (oder befürchten) …

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Buchtipp: „Ich & Monsieur Roger“ von Marie-Renée Lavoie

lavoieHelène ist 8 Jahre alt, nennt sich selbst Joe und behauptet, 10 zu sein, um als Zeitungsausträgerin arbeiten zu können. Denn nur so glaubt sie, die Geldsorgen ihrer Familie lösen zu können. Ihre Familie, das sind: ein Vater, der seine Sorgen in Alkohol ertränkt, eine Mutter, die sich hinter unerbittlicher Strenge verbarrikadiert, eine ältere und zwei jüngere Schwestern. Trotz dieser schwierigen Famliensituation lässt sich Helène nicht unterkriegen und stemmt sich mutig gegen die vielen kleinen und großen Widrigkeiten ihres Lebens. Als der 80jährige, ständig fluchende Roger nebenan einzieht, entwickelt sich langsam eine vorsichtige Freundschaft zwischen den beiden.

Der kanadischen Autorin ist eine sehr warmherzige Geschichte gelungen, mitfühlend und mitfiebernd begleitet man lesend Helènes Lebensweg,  der von ihr selbst im Rückblick erzählt wird und der anscheinend in ein zufiriedenes, wenn nicht gar glückliches Erwachsenenleben mündet.

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Buchtipp: „Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat“ von Gavin Extence

ExtenceIn diesem warmherzigen Buch kommen schwere Themen zur Sprache, und ja, am Ende stirbt ein Mensch. Aber Sie sollten dennoch nicht versäumen, dieses Buch zu lesen, denn es ist so schön geschrieben, dass es das Herz berührt, ohne es zu schwer zu machen.

Erzählt wird die Geschichte von Alex, der im Alter von 10 Jahren von einem Meteoriten getroffen wird und von da an mit epileptischen Anfällen zu kämpfen hat, was ihn zu einem Außenseiter in der Schule macht. Sieben Jahre später wird Alex bei der Einreise nach Großbritannien von Grenzbeamten in Dover gestoppt, in einem Auto mit 113 Gramm Marihuana, über 1.000 Euro Bargeld sowie einer Urne voller Asche an Bord. Was es damit auf sich hat und wie Alex in diese missliche Lage geriet, das sollten Sie unbedingt selbst herausfinden …

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Tiptoi und Ting in der Stadtbibliothek

Geschenk vom Förderverein der Stadtbibliothek

Zum Geburtstag gibt’s Geschenke – das Stadtbibliotheksteam freut sich im Rahmen des 20-jährigen Glashausjubiläums über ein Präsent des Fördervereins: Mit zwölf neuen digitalen Lesestiften erweitert die Kinder- und Jugendbibliothek ihr Angebot. „Die Kinder lieben diese Stifte. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses neue Angebot dank des Fördervereins bereitstellen können“, erklärt Sylvia Konze von der Glashaus-Bibliothek.

Die acht sogenannten Tiptoi- und vier Ting-Stifte liefern zusätzliche Informationen zu Büchern. Auf die Buchseiten wurden zuvor unsichtbare Codes aufgebracht. Sensoren in den Stiftspitzen erkennen diese Codes und aktivieren dadurch Audiodateien. Die Leserinnen und Leser hören dann beispielsweise, wie ein Löwe brüllt oder wie man Wörter ausspricht. Außerdem vermitteln die Stifte durch kleine Geschichten Sachwissen und Erklärungen zu Bildern. Bei Lernspielen werden die Stifte zu Spielleitern, indem sie Anweisungen geben und Punkte zählen.

Mitglieder des Fördervereins überreichen der Stadtbibliothek digitale Lesestifte und dazugehörige Bücher. Das Foto zeigt Bärbel Roggon und Sylvia Konze vom Team der Stadtbibliothek (ganz links und ganz rechts). Vom Förderverein sind Ruth Heine, Regine Brautmeier, Christian Bugzel, Barbara Weiner, Michael Otta und Christina Liedtke zu sehen.

Mitglieder des Fördervereins überreichen der Stadtbibliothek digitale Lesestifte und dazugehörige Bücher. Das Foto zeigt Bärbel Roggon und Sylvia Konze vom Team der Stadtbibliothek (ganz links und ganz rechts). Vom Förderverein sind Ruth Heine, Regine Brautmeier, Christian Bugzel, Barbara Weiner, Michael Otta und Christina Liedtke (von links nach rechts) zu sehen.

Digitale Stifte unterstützen den Lernprozess

Die Tiptoi- und Ting-Stifte bereiten Spaß am Umgang mit Büchern, vermitteln Wissen und steigern so die Lesemotivation. Sie sind genau wie Bücher für vier Wochen entleihbar. Kinder und Erwachsene finden die Bücher, die für die Stifte nutzbar sind, im Onlinekatalog der Bibliothek, indem sie die Begriffe „tiptoi“ oder „ting-fähig“ eingeben. Jeder kann die Lesestifte in der Kinder- und Jugendbibliothek ausprobieren. Dort steht jeweils ein Starterset, bestehend aus Stift und Buch, als Präsenzbestand zur Verfügung.

Eine Auswahl an Titeln, die mit den digitalen Stiften genutzt und in der Bibliothek ausgeliehen werden können:

Ting

  • Minte-König, Bianka: Komm mit in die Schule (JIV)
  • Scott, Janine: Weltall (JII/S braun)
  • Ryan, Josh: Dinosaurier (JII/S rot)
  • Unser erstes Bildwörterbuch Türkisch (JHd2)
  • Rosendorfer, Herbert: Komm mit, wir reisen zu Mozart (JKb)
  • Reihe: Was ist was junior
  • Biagi, Daria: Fit in Italienisch (eHk2)
  • Langenscheidt Schulwörterbuch Englisch ((eHj15)
  • Langenscheidt Schulwörterbuch Französisch (eHk15)
  • Singer, Detlef: Was fliegt denn da (hSe)

Tiptoi

  • Dietl, Erhard: Der neue Fußball  (JII/Erstes Lesealter)
  • Reihe: Wieso? Weshalb? Warum?
    • Entdecke die Stadt (JII/S blau)
    • Komm mit in den Wald (JII/S rot)
    • Wir reisen durch Europa (JII/S weiß)

Tiptoi Spiele

  • Memory: Rekorde im Tierreich
  • Magors Lesezauber: Laute hören, Wörter zaubern
  • In Deutschland unterwegs
  • Puzzeln, Entdecken, Erleben: Die Baustelle

Neues aus der e-Ausleihe

In der e-Ausleihe gibt es wieder Neuigkeiten. Neben den schon bekannten Schnellzugriffen auf „Belletristik“ und auf „Sachbücher“ für den e-Book-Reader gibt es ab sofort auch jeweils einen schnellen Klick zur „Kinderliteratur“ und zur „Jugendliteratur“ für den e-Book-Reader. Und so sieht das Ganze dann aus:

schnellzugriff

Passend dazu stellen wir Ihnen hier einige spannende neue e-Books (nicht nur) für Kinder- und Jugendliche vor:

978-3-401-80230-5 Brömme, Bettina: Engelmord
Melina ist auf der Suche nach ihrem Bruder Heiko, seit drei Jahren ist er verschwunden. Auf dem Hof einer religiösen Sekte findet sie ihn wieder, aber er scheint sie nicht mehr zu erkennen. Dann geschieht ein schrecklicher Mord an einer jungen Frau, der Heiko angelastet wird. Denn die Tote war Heikos geheime Freundin, eine verbotene Liebe innerhalb der Sekte. Melina glaubt an die Unschuld ihres Bruders. Doch jemand aus der Gemeinschaft will mit allen Mitteln verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kommt. (Ab 12)

978-3-7349-9258-2Färber, Werner: Das Krokodil im Silbersee
Marco hat keine Lust, im Urlaub zu zelten. Doch als er auf dem Campingplatz am Silbersee Anne und ihren verrückten Bruder Robbie kennenlernt, wird es plötzlich richtig spannend. Robbie hat ein kleines Krokodil, das er wie einen Hund an der Leine herumführt. Wenig später ist das Krokodil plötzlich verschwunden. Marco und Anne wollen herausfinden, was geschehen ist, und kommen einem Verbrechen auf die Spur. Nun sind gute Spürnasen gefragt! (Ab 9)

978-3-407-74508-8Hammer, Agnes: Herz, klopf!
Lissy ist die Königin der Straße, doch im Grunde ist ihr Leben eine einzige Katastrophe: Der Vater obdachloser Alkoholiker, die Mutter immer am Rande des Absturzes und Lissy selbst ist in der Schule die totale Versagerin. Als ihre Freundin Franka entführt wird, besinnt sich Lissy auf ihre Stärke(n). Ein beklemmender, fesselnden Jugendroman mit authentischen Charakteren, der sich an junge Erwachsene wendet.

978-3-401-80415-6Parigger, Harald: Der Dieb von Rom
Rom, 23 v. Chr. Die Familie des 15-jährigen Marius wurde von ihrem Landgut vertrieben und ist völlig verarmt. Aber der Junge schwört, es den reichen Bürgern der Hauptstadt heimzuzahlen. Bald schon ist kein Schatzkästchen und keine Patriziervilla mehr sicher vor dem geheimnisvollen „Dieb von Rom“. (Ab 12)

Alle neuen e-Medien finden Sie hier…

Buchtipp: „Bienensterben“ von Lisa O’Donnell

BienensterbenSchon die ersten Zeilen lassen aufhorchen und gehen unter die Haut: „Heute ist Weihnachten. Heute hab ich Geburtstag. Heute werd ich fünfzehn. Heute hab ich meine Eltern im Garten begraben. Geliebt wurden sie beide nicht.“

Die fünfzehnjährige Marnie lebt mit ihrer jüngeren Schwester Nelly und ihren suchtkranken Eltern in Glasgow. Nachdem die Mädchen den Vater erstickt im Bett und die Mutter erhängt im Schuppen aufgefunden haben, beschließen sie, die Leichen zu entsorgen, um nicht ins Heim zu müssen. Doch ihr alter Nachbar Lennie wird auf ihre Situation aufmerksam und beginnt, sich um die Mädchen zu kümmern.

Erzählt wird die berührende Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Marnie, Nelly und Lennie. Schnell ergreift man Partei für die drei, die es alle nicht leicht gehabt haben im Leben. Besonders die schnoddrige, zupackende und intelligente Marnie wächst einem ans Herz. Und man wünscht sich beim Lesen unbedingt ein Happy End, weil Marnie, Nelly und Lennie schon genug Elend erlebt haben und endlich ein wenig Glück verdienen. Ob es dazu kommt, sollte die Leserin bzw. der Leser aber unbedingt selbst herausfinden …

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Neu: Playstation 4 und Xbox One in der Stadtbibliothek

KonsolenspieleAb sofort gibt es in der Stadtbibliothek auch Spiele für die neuen Spielkonsolen Xbox One und Playstation 4. Darunter sind z.B. die Titel „Fifa 14“, „Thief“ oder „Need for Speed – Rivals“.

Eine Übersicht über alle neuen Titel können Sie in unserem Onlinekatalog aufrufen. Geben Sie dafür einfach die Suchbegriffe „Playstation 4“ bzw. „Xbox One“ im Suchfeld ein. Der jetzt noch relativ kleine Bestand wird nach und nach weiter ausgebaut.

Die neuen Spiele stehen im 2. OG der Bibliothek bei den anderen Konsolenspielen (Playstation3, Xbox-360 und Wii). Die Leihfrist der Spiele beträgt wie gewohnt 14 Tage.