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Tiptoi und Ting in der Stadtbibliothek

Geschenk vom Förderverein der Stadtbibliothek

Zum Geburtstag gibt’s Geschenke – das Stadtbibliotheksteam freut sich im Rahmen des 20-jährigen Glashausjubiläums über ein Präsent des Fördervereins: Mit zwölf neuen digitalen Lesestiften erweitert die Kinder- und Jugendbibliothek ihr Angebot. „Die Kinder lieben diese Stifte. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses neue Angebot dank des Fördervereins bereitstellen können“, erklärt Sylvia Konze von der Glashaus-Bibliothek.

Die acht sogenannten Tiptoi- und vier Ting-Stifte liefern zusätzliche Informationen zu Büchern. Auf die Buchseiten wurden zuvor unsichtbare Codes aufgebracht. Sensoren in den Stiftspitzen erkennen diese Codes und aktivieren dadurch Audiodateien. Die Leserinnen und Leser hören dann beispielsweise, wie ein Löwe brüllt oder wie man Wörter ausspricht. Außerdem vermitteln die Stifte durch kleine Geschichten Sachwissen und Erklärungen zu Bildern. Bei Lernspielen werden die Stifte zu Spielleitern, indem sie Anweisungen geben und Punkte zählen.

Mitglieder des Fördervereins überreichen der Stadtbibliothek digitale Lesestifte und dazugehörige Bücher. Das Foto zeigt Bärbel Roggon und Sylvia Konze vom Team der Stadtbibliothek (ganz links und ganz rechts). Vom Förderverein sind Ruth Heine, Regine Brautmeier, Christian Bugzel, Barbara Weiner, Michael Otta und Christina Liedtke zu sehen.

Mitglieder des Fördervereins überreichen der Stadtbibliothek digitale Lesestifte und dazugehörige Bücher. Das Foto zeigt Bärbel Roggon und Sylvia Konze vom Team der Stadtbibliothek (ganz links und ganz rechts). Vom Förderverein sind Ruth Heine, Regine Brautmeier, Christian Bugzel, Barbara Weiner, Michael Otta und Christina Liedtke (von links nach rechts) zu sehen.

Digitale Stifte unterstützen den Lernprozess

Die Tiptoi- und Ting-Stifte bereiten Spaß am Umgang mit Büchern, vermitteln Wissen und steigern so die Lesemotivation. Sie sind genau wie Bücher für vier Wochen entleihbar. Kinder und Erwachsene finden die Bücher, die für die Stifte nutzbar sind, im Onlinekatalog der Bibliothek, indem sie die Begriffe „tiptoi“ oder „ting-fähig“ eingeben. Jeder kann die Lesestifte in der Kinder- und Jugendbibliothek ausprobieren. Dort steht jeweils ein Starterset, bestehend aus Stift und Buch, als Präsenzbestand zur Verfügung.

Eine Auswahl an Titeln, die mit den digitalen Stiften genutzt und in der Bibliothek ausgeliehen werden können:

Ting

  • Minte-König, Bianka: Komm mit in die Schule (JIV)
  • Scott, Janine: Weltall (JII/S braun)
  • Ryan, Josh: Dinosaurier (JII/S rot)
  • Unser erstes Bildwörterbuch Türkisch (JHd2)
  • Rosendorfer, Herbert: Komm mit, wir reisen zu Mozart (JKb)
  • Reihe: Was ist was junior
  • Biagi, Daria: Fit in Italienisch (eHk2)
  • Langenscheidt Schulwörterbuch Englisch ((eHj15)
  • Langenscheidt Schulwörterbuch Französisch (eHk15)
  • Singer, Detlef: Was fliegt denn da (hSe)

Tiptoi

  • Dietl, Erhard: Der neue Fußball  (JII/Erstes Lesealter)
  • Reihe: Wieso? Weshalb? Warum?
    • Entdecke die Stadt (JII/S blau)
    • Komm mit in den Wald (JII/S rot)
    • Wir reisen durch Europa (JII/S weiß)

Tiptoi Spiele

  • Memory: Rekorde im Tierreich
  • Magors Lesezauber: Laute hören, Wörter zaubern
  • In Deutschland unterwegs
  • Puzzeln, Entdecken, Erleben: Die Baustelle

Fachmann gibt Praxistipps zu Jungenleseförderung

Eine neue Kolumne in der Fachzeitschrift „Eselsohr“ befasst sich mit Jungenleseförderung.

Der Autor Frank Maria Reifenberg ist als Initiator und künstlerischer Leiter für das Projekt zur Leseförderung von Jungen kicken&lesen Köln der SK Stiftung Kultur verantwortlich. Außerdem ist er Lehrbeauftragter am Institut für Sprache und Literatur II an der Universität Köln. Er unterrichtet Lehramtsanwärter in einem Praxisseminar „Leseanimation für Jungen“.

In der Februarausgabe gibt er folgende praktische Tipps für Jungen und ihre Eltern:
„5 Finger, 10 Seiten, 15 Minuten – drei einfache Regeln für jedermann

5-Finger-Regel:
Lies eine Seite und leg dabei eine Hand flach auf den Tisch. Zieh bei jedem Wort, das du nicht kennst, einen Finger ein. Wenn du vor dem Ende der ersten Seite eine Faust vor dir siehst, ist der Text wahrscheinlich zu schwierig. Du und deine Eltern sollten ein Buch auf einem niedrigeren Lese-Niveau suchen.
10-Seiten-Regel:
Wenn dich ein Buch auf den ersten 10 Seiten nicht packt, wird es das wahrscheinlich auch danach nicht mehr tun. Such dir ein anderes Buch! Es gibt genug.
15 Minuten-Regel:
Lesen ist Trainingssache. Mit Ausdauer und Disziplin lassen sich Verbesserungen erzielen. Mit der Zeit wird das Lesen leichter, es macht mehr Spaß, die Lust wächst. Verpflichten Sie sich als Eltern täglich 15 Minuten mit dem Jungen zu lesen. Machen Sie ein Ritual daraus. Der Beziehungsaspekt darin ist wichtig.“

Wenn ihr, liebe Jungs und Sie, liebe Eltern, die Tipps ausprobieren wollen, findet ihr bzw. finden Sie in der Stadtbibliothek reichlich Lese-Stoff zum Testen.

Förderverein und Stadtbibliothek verschenken ABC-Beutel an Grundschüler

Die Erstklässlerinnen und Erstklässler der Hertener Grundschule am Wilhelmsplatz freuten sich: Jedes der Kinder bekam am Dienstag einen Lesebeutel geschenkt. Dr. Reinildis Hartmann, zweite Vorsitzende des Fördervereins der Stadtbibliothek, überreichte gemeinsam mit ihrer Kollegin Sigrid Porr sowie der Leiterin der Stadtbibliothek, Marie-Luise Karla, strahlend den Kindern die prall gefüllten Jutebeutel.

Darin enthalten waren Bücher für Lernanfänger, ABC-Nudeln, dazugehörige Rezepte und Informationen über die Glashausbibliothek für Kinder und Eltern sowie ein Gutschein für die Jahresgebühr in der Hertener Stadtbibliothek.

Dr. Reinildis Hartmann und Sigrid Porr vom Förderverein der Stadtbibliothek haben zusammen mit Marie-Luise Karla, der Leiterin der Stadtbibliothek die ABC-Beutel an die Schüler der 1a übergeben.

Dr. Reinildis Hartmann und Sigrid Porr vom Förderverein der Stadtbibliothek haben zusammen mit Marie-Luise Karla, der Leiterin der Stadtbibliothek die ABC-Beutel an die Schüler der 1a übergeben.

Die Kinder sollen Lust auf das Lesen bekommen. „Lesen regt nun einmal die Phantasie an, fördert Ausdrucksfähigkeit und Kreativität und ist natürlich auch wichtig für den Umgang mit anderen Medien“, erklärt Dr. Reinildis Hartmann den Ansatz.

Bereits zum vierten Mal realisierten Förderverein und Stadtbibliothek die Aktion „Jedem Kind ein Buch“ (s.a. hier und hier). Die Finanzierung übernahm wie in den letzten zwei Jahren ein Sponsor, der ungenannt bleiben möchte.

„Wir freuen uns jedes Jahr auf diese Aktion. Die Kinder wussten nichts von unserem Besuch und den Geschenken und haben sich dann umso mehr gefreut“, sagte Dr. Hartmann.  Neben der Grundschule am Wilhelmsplatz konnten sich auch Schüler der anderen Grundschulen und Förderschulen über den Lesebeutel freuen.

Ein ABC-Beutel für jedes Grundschulkind

Vor gut einem Jahr gab es die Premiere, nun startete die 2. Runde für den ABC-Lesebeutel. Im Rahmen der Aktion „Jedem Kind ein Buch“ verteilen die Hertener Stadtbibliothek und ihr Förderverein derzeit rund 600 Lesebeutel und machten dabei auch Halt in der Comeniusschule.

Die Erstklässler der Comeniusschule freuten sich über den ABC-Lesebeutel.

Die Erstklässler der Comeniusschule freuten sich über den ABC-Lesebeutel.

Und was ist drin im ABC-Beutel? Ein illustriertes Erstlesebuch mit spannenden Geschichten und Rätseln, ein Gutschein für ein Jahresabo in der Stadtbibliothek und ein Päckchen ABC-Nudeln – natürlich mit leckeren Rezepten.

Auch im Jahr nach der Kulturhauptstadt bekommen alle Schulanfänger der Hertener Grundschulen sowie der Achtenbeck- und der Christy-Brown-Schule dieses ganz besondere Geschenk.

Mehr Infos zur Aktion  finden Sie hier

Ein Beutel rund ums ABC

Nicht nur für die Bücherwürmer unter den Schulanfängern gibt es im Februar etwas Besonderes: Alle – insgesamt rund 540 – Erstklässler in Herten bekommen in diesen Tagen einen ABC-Lesebeutel der Stadtbibliothek.

Ein Lesebeutel? Was ist das?
Ganz einfach ein hübscher Beutel mit der Aufschrift „Lesen macht schön schlau“ und folgendem Inhalt: Ein altersgerechtes Buch mit vielen Bildern und wenig Text und Informationsbroschüren über die Stadtbibliothek, über aktuelle Bücher für Erstleser und darüber, warum Kinder viel lesen sollten und welche Rolle die Eltern dabei spielen. Um ganz sicher zu gehen, dass man viele Eltern erreicht, sind die Informationen auch in türkischer Sprache gedruckt. Dazu kommt noch ein kleines Geschenk für die Kinder sowie ein Bibliotheks-Gutschein über 1 Euro.

Ermöglicht wurde dieses Projekt zur Leseförderung durch Sponsorengelder und das Engagement des Fördervereins der Stadtbibliothek. Ziel ist, alle Schulanfänger und deren Eltern gezielt auf die Bedeutung des Lesens und des Lesenlernens im Grundschulalter hinzuweisen. Vor allem Schulanfänger mit Migrationshintergrund oder Kinder, denen zu Hause nicht vorgelesen wird, sollen von dem Angebot profitieren.

Übergabe der ABC-Lesebeutel in der Hertener Goetheschule

Die „1b“ der Goetheschule freute sich bereits am Mittwoch, 17. Februar, über den ABC-Lesebeutel, den Dr. Reinildis Hartmann vom Förderverein der Stadtbibliothek und deren Leiterin, Cornelia Berg, zur dritten Schulstunde in die Klasse brachten.