Schlagwort-Archive: Wissenschaft

Buchtipp: „Warum riecht der Fisch nach Fisch?“ von Andy Brunning

fischAndy Brunning ist Chemielehrer an einem britischen Gymnasium. Vielleicht ist das der Grund, warum er es schafft, komplexe chemische Zusammenhänge so zu erklären, dass man sie auch ohne größere Vorkenntnisse gut verstehen kann.  In diesem Buch sind 57 Beispiele aus dem Bereich der Lebensmittelchemie versammelt. Das mag jetzt sehr trocken und nüchtern klingen, ist aber das genaue Gegenteil, nämlich sehr unterhaltsam und bunt. Pro Doppelseite wird eine Frage geklärt, wie z.B. „Warum schmeckt O-Saft nach dem Zähneputzen bitter?“, „Warum duftet gebratener Speck so lecker?“, „Macht der Verzehr von Putenbraten schläfrig“ oder „Soll man Schokolade im Kühlschrank aufbewahren?“. Meine Lieblingsfrage ist: „Warum leuchtet Tonic Water unter Schwarzlicht?“ – ich würde das zu gerne selbst mal testen, wenn ich nur wüsste, wie ich an Schwarzlicht komme …

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Buchtipp: „What if? Was wäre wenn?“ von Randall Munroe

Der Untertitel sagt eigentlich schon alles: „Wirklich wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen“. Alles klar? Nein? Ok, hier ein paar Beispiele für die Fragen: „Was wäre, wenn auf der ganzen Welt jeder Mensch ein paar Wochen lang einen Sicherheitsabstand zu seinen Mitmenschen halten würde – wären danach nicht alle Erkältungskrankheiten ausgerottet?“ – „Wenn ein Asteroid ganz klein, aber enorm massereich wäre, könnte man dann wie der Kleine Prinz darauf leben?“ – „Wie viel MACHT-Energie kann Yoda erzeugen?“ – „Wie lange dauert der längste mögliche Sonnenuntergang, den man beim Autofahren miterleben kann, wenn man das Tempolimit beachtet und nur auf befestigten Straßen unterwegs ist?“ – „Was wäre, wenn sich alle Menschen der Erde möglichst dicht aneinanderstellen, hochspringen und im selben Moment auf dem Boden aufkommen?“.

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Dass Physik weder trocken noch langweilig ist, beweist der ehemalige NASA-Robotertechniker und Comiczeichner mit diesem Buch. Wer mehr von ihm lesen möchte oder selbst eine absurde Frage stellen möchte, sollte Munroes (englischsprachige) Webseite besuchen.

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Buchtipp: „Neon unnützes Wissen – Tiere“

neon_tiereWussten Sie schon, dass Australien Kamele nach Saudi-Arabeien exportiert? Dass Donald Ducks zweiter Vorname „Fauntleroy“ lautet? Dass Kraken 8 Arme, 1 Hauptgehirn, 8 Nebengehirne und 3 Herzen haben ? Oder dass die Katze das einzige Haustier ist, das in der Bibel nicht erwähnt wird? Sie meinen, es ist auch nicht nötig, das zu wissen? Stimmt, aber es ist ziemlich unterhaltsam, darüber zu lesen und sich vielleicht die eine oder andere skurrile Information zu merken, um im richtigen Moment beim Small Talk  damit zu glänzen 😉

Ich habe mich auf jeden Fall köstlich amüsiert über diese unnützen Wissensbröckchen aus dem Tierreich. Und das schönste ist: es gibt nicht nur weitere Bücher mit gesammeltem unnützen Wissen der Zeitschrift NEON (z.B. auch Fußball-Wissen), sondern es gibt auf der Website des Magazins auch eine Rubrik „Das unnütze Wissen des Tages“ – eine wahre Fundgrube!

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Buchtipp: „Was Wale singen und wie Sterne klingen“

Es gibt ein neues interessantes Buch aus dem Bereich Naturwissenschaft und Technik, dessen Beiträge der amerikanischen Zeitschrift „Popular Science“ entstammen. In dem Magazin können Leser Fragen stellen, die dann von Fachleuten beantwortet werden. Dabei tauchen  so merkwürdigeund unglaubliche Fragen auf wie: „Wie lange bräuchten Piranhas, um einen Menschen aufzufressen?“; „Warum kommen doofe Typen bei Frauen so gut an?“; „Könnten Forscher ein Zombie-Virus entwickeln?“; „Warum ist es so schwer, morgens aufzustehen?“; „Kann man von zu vielen scharfen Peperoni sterben?“; die Liste könnte um weitere 294 solcher Fragen verlängert werden, die alle beantwortet werden. Sie wollen die Antworten auch haben? Dann nichts wie in die Bibliothek und das Buch geschnappt – wenn es nicht ausgeliehen ist, was Sie hier überprüfen können.

Buchtipp: „Schlau in null Komma nichts“ von Robert Dinwiddie

Der Buchtitel klingt schon sehr verführerisch – wer möchte nicht schnell schlau werden? Und mit diesem Buch ist das auch gar nicht so schwierig. Denn hier werden viele spannende und aktuelle Fragen aus dem Bereich der Naturwissenschaften auf jeweils einer Doppelseite kurz und verständlich beantwortet.Wozu gibt es Tierversuche? Wie spaltet man ein Atom? Was ist eigentlich Stammzellenforschung? Wie ist das Sonnensystem entstanden?  Sind Impfungen wichtig? Was ist das Problem mit dem Atommüll? Zu den erfreulich fremdwortfreien Erklärungen gibt es jede Menge Illustrationen, die alles noch verständlicher machen.

Also, keine Angst mehr vor Fragen zu den Themen Genetischer Fingerabdruck, Teilchenphysik oder Meeresspiegelanstieg – Buch lesen und Bescheid wissen!

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Buchtipp: „Exit Mundi – Die besten Weltuntergänge“ von Maarten Keulemans

Achtung, dieses Buch ist nichts für Zartbesaitete, geht es hier doch um nichts weniger als  um unser aller Untergang – und der ist nur eine Frage der Zeit. Der niederländische Wissenschaftsjournalist Keulemans hat bereits auf seiner (englischsprachigen) Internetseite www.exitmundi.nl eine Vielzahl an möglichen Weltuntergängen aufgelistet. Für dieses Buch wurden die „besten“ apokalyptischen Szenarien thematisch zusammengefasst und unterhaltsam, aber immer wissenschaftlich fundiert, beschrieben und kommentiert. Ob es sich um die Begegnung mit einem Schwarzen Loch oder mit Außerirdischen handelt, um die Folgen von Naturkatastrophen oder menschlich verursachter Genmanipulation, um göttliche Interventionen oder Science-Fiction-Fantasien – immer erklärt der Autor, was passieren könnte, wann es passieren könnte und wie wahrscheinlich es ist, daß es überhaupt passiert. Seine Erkenntnis: „Aussterben ist ganz normal.“

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Buchtipp „Wie man mit einem Schokoriegel die Lichtgeschwindigkeit misst und andere nützliche Experimente für den Hausgebrauch“

Der Titel dieses Buches macht neugierig. Wie soll das denn gehen, mit einem Schokoriegel die Lichtgeschwindigkeit messen? Aber es geht, und es ist auch gar nicht so schwierig. Zumal am Ende des Experiments die leicht geschmolzene Schokolade ausdrücklich zum Verzehr empfohlen wird. So macht Wissenschaft Spaß! Alle 79 beschriebenen Experimente zeichnen sich übrigens durch Einfachheit bei den benötigten Stoffen und Geräten aus, und durch einen augenzwinkernden (britischen?) Humor. Die meisten Versuche wurden durch Fragen von Lesern des britischen Wissenschaftsmagazins New Scientist angeregt,  z.B. warum Vollkornbrot beim Toasten schneller verkohlt als Weißbrot oder wie man einen Vulkanausbruch im Garten simulieren kann.  Der Herausgeber Mick O’Hare, übrigens selbst Redakteur bei New Scientist, hat alle Versuche nach dem gleichen Schema beschrieben:  „Was brauche ich?“, „Was mache ich?“, „Was sehe ich?“ und zum Schluss die ausführliche Erklärung „Was geht da vor sich?“, meist noch durch ein launiges „P.S.“ ergänzt. Wissenschaft also einmal nicht trocken und langweilig, sondern spannend, witzig und trotzdem lehrreich!

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